Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler,

die Universität Göttingen lädt herzlich an den Fächern Latein, Griechisch und (Alter) Geschichte Interessierte kurz vor den Sommerferien ein.

Schnuppern Sie ein bisschen Campus-Luft an der Universität „Georgia Augusta“ in Göttingen!

Willkommen sind ganze Kurse, aber auch Schülerinnen und Schüler ohne begleitende Lehrkraft.

Webseite des Seminars für Klassischen Philologie: www.uni-goettingen.de/de/47616.html

Tag der Alten Sprachen an der Georgia Augusta in Göttingen

 am 19. Juni 2026, 10.30 – 16.00 Uhr,

im Seminar für Klassische Philologie, Humboldtallee 19

Der Niedersächsische Altphilologenverband spendiert allen Teilnehmenden das Mittagessen in der Mensa.

Alle Teilnehmenden: BITTE EIGENEN BECHER/ TASSE MITBRINGEN!

Zur Übersicht über die Teilnehmerzahl bitten wir Sie, in einer kurzen Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anzukündigen, mit wie vielen Schüler(innen) Sie nach Göttingen kommen!

Wir freuen uns über zahlreiche Anmeldungen.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Löhr (Vorsitzender des NAV)                                                

Hannover, 20. April 2026

 

Programm:

10.30 - 11.45 Uhr Zentrales Hörsaalgebäude, Platz der Göttinger Sieben (ZHG 103)

Information zum Studium der Alten Sprachen sowie zwei Kurzvorträge mit Bezug zu Zentralabiturthemen:

  1. Nadine Fröhlich: Einführung in das Studium des Lateinischen und Griechischen
  2. H. G. Nesselrath: "Allmachtsphantasien eines Autokraten: Xerxes und "sein" Perserkrieg bei Herodot"
  3. P. Kuhlmann: Ovids Metamorphosen: Mythen, Verwandlungen und viel mehr ...

Gelegenheit zur Nachfragen bei den Experten!!

11.45 - 12.45 Uhr        Mittagspause mit Essensmöglichkeit in der Mensa (bezahlt vom NAV)

13.00 - 14.00 Uhr        (KWZ am Institut für Klassische Philologie) Workshops:

  1. Christiane Meinhold / Jasper Staege: Schreiben auf Erde, Lesen aus den Sternen - Die erste Schriftkultur unserer Geschichte (Arbeitstitel)
  2. Johannes Wegener: „Geld regiert die antike Welt“: Alte Sprachen auf antiken Münzen
  3. Dr. Alexander Schulz: Latein lebt auch nach der Antike fort: Einblicke ins Mittel- und Neulatein
  4. Dr. Vinko Hinz: Schnelle Liebe auf Papyrus
  5. Sören Lipphardt: Latein mal andersrum: Wie man Texte und Aufgaben für den Lateinunterricht erstellt
  6. Charlotte Schubert / Anna Wiegand: Was machen antike Götter und warum?
  7. Ida Hueske / Yannick Widdel: Gab es Vegetarier in der Antike? Kritik am Verzehr von Fleisch in Ovids Metamorphosen. Einblicke in ein studentisches Tutorium
  8. Y-Lab / Dr. Gilbert Heß: Projekte des Göttinger Schülerlabors für die Alten Sprachen (Arbeitstitel)

Seminarräume nach Absprache: KWZ 2.601, KWZ 0.601, VG 1.102, VG 1.106, VG 2.102, 0.376 (Dr. Hinz 13 – 15 Uhr ), 2.121

ab 14.00 Uhr Kaffeetrinken und Austausch mit Studierenden im Seminargarten

14.30 Uhr für Interessierte eine Führung durch die Seminarbibliothek

14.30 Uhr und evtl. auch 15.30 Uhr: Führungen durch die Abgusssammlung im nahe gelegenen Archäologischen Institut, Nikolausberger Weg 15, 37073 Göttingen

Die Sammlung der Gipsabgüsse antiker griechischer und römischer Statuen/ Reliefs/ Büsten etc. ist  mit nahezu 2000 Objekten eine der größten Einrichtungen ihrer Art. Bereits 1765 begonnen, ist sie weltweit die älteste universitäre Abguss-Sammlung. Seit 2004 sind ihre Bestände online abrufbar im “Virtuellen Antikenmuseum” (VIAMUS).

Der Niedersächsische Altphilologenverband

lädt ein zum

Vortrag über das aktuelle Zentralabiturthema des Faches Latein

am Montag, 24. November 2025, um 12:00 Uhr in der

Aula der Wilhelm-Raabe-Schule Hannover, Langensalzastraße 24. 

Vergil, Aeneis
Imperium sine fine dedi - Ist Rom eine ewige Stadt?

(Prof. Dr.  Thomas Baier, Universität Würzburg)

Iupiters berühmte Prophezeiung aus dem ersten Buch verkündet einen Anspruch, der bis heute in der Formel vom 'ewigen Rom' fortlebt. Doch wie stellte sich Vergil diese ewige Herrschaft vor? Welches Antlitz sollte die neue Zeit haben? Der Vortrag gibt darauf Antworten mit einschlägigen Stellen aus der Aeneis.

Wir freuen uns über zahlreiche Teilnahmen einzeln oder in Gruppen!

Christian Löhr (der Vorsitzende)

Anschrift: Wilhelm-Raabe-Schule Hannover, Langensalzastr. 24, 30169 Hannover


 

Der Niedersächsische Altphilologen-Verband lädt ein zum

Vortrag von Prof. Dr. Gernot Müller (Universität Bonn)

am Montag, 12. Mai 2025, um 12:00 Uhr in die Aula der Wilhelm-Raabe-Schule - 30169 Hannover, Langensalzastraße 24 -

über das aktuelle Zentralabiturthema des Faches Latein

Politische Krise und idealer Staat - Ciceros De re publica und der Entwurf einer römischen Staatstheorie.

Die aktuelle Zeiterfahrung erweist sich in vielfältiger Hinsicht als krisenhaft. Ein betroffener Bereich ist die demokratische Ordnung, in der wir leben. Auf der einen Seite verfestigt sich der Eindruck einer substanziellen Reformbedürftigkeit der sie tragenden Institutionen. Auf der anderen wird sie von autoritären Strömungen, die hierzulande und weltweit zunehmenden Zuspruch finden, grundsätzlich infrage gestellt oder als überkommen beurteilt. In diesem Zusammenhang erhält ein Werk der antiken lateinischen Literatur neue Relevanz: Ciceros staatstheoretischer Dialog De re publica, entstanden in der zweiten Hälfte der 50er Jahre des 1. Jh.s v. Chr. unter dem Eindruck des sogenannten ersten Triumvirats, dem Cicero distanziert bis ablehnend gegenüberstand. Infolge der dadurch erzwungenen Beobachterrolle sowie im Angesicht der zunehmenden Dysfunktionalität der republikanischen Strukturen einerseits und der folgenreichen Machtkonzentration auf einige wenige andererseits legt Cicero mit De re publica eine umfangreiche Reflexion über die Bedingungen des idealen Staatswesens im Sinne eines Reformangebots zur Bewältigung der politischen Krise seiner Zeit vor. Dabei setzt er sich mit der entsprechenden philosophischen Tradition und insbesondere mit Platons Politeia auseinander, um darauf eine dezidiert römische Antwort zu geben.

Der Vortrag wird zunächst einen Einblick in Entstehungsbedingungen, Inhalt und Überlieferung von Ciceros De re publica geben. Daraufhin soll auf der Basis seiner dezidierten Abgrenzung von Platons Idealstaat der spezifisch römische Charakter von Ciceros Staatstheorie offengelegt werden. Hierzu wird der Blick neben einschlägigen inhaltlichen Aspekten vor allem auf Gesprächskonstellation und Figurenkonzeption als typische Möglichkeiten der Gattung Dialog gerichtet werden. In einem dritten Schritt soll daran anschließend das Verhältnis von Institution und politischem Akteur als zentrales Spannungsfeld von Ciceros staatstheoretischen Überlegungen angedeutet werden. Dies wird Gelegenheit geben, De re publica in Ciceros Œuvre der 50er Jahre einzupassen. Ein Ausblick soll schließlich im Sinne eines Diskussionsanstoßes die Brücke zurück zur eingangs angedeuteten politischen Krise der Gegenwart schlagen.

Wir freuen uns über zahlreiche Anmeldungen als Gruppen oder als einzelne Interessierte und bitten als Planungsgrundlage um Anmeldung der Gruppen oder von Einzelteilnehmern unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


 

Alexander Menden weist unter der Rubrik „Bester Dinge“ daraufhin, dass es Sueton in England auf eine aktuelle Bestsellerliste geschafft habe! Allerdings nehmen wir an, dass der darin erwähnte cognomen eher Luteus gewesen wäre!

Hier der Link zum Artikel: https://www.sueddeutsche.de/panorama/sueton-donald-trump-podcast-kaiserviten-li.3209345